aktualisiert am: 01.02.2012


a c i r  -  Arbeitsgemeinschaft Cochlear Implant (Re)Habilitation


Die Arbeitsgemeinschaft wurde 1996 in Hannover gegründet.
Ihr gehören die Therapeutischen Leiter der führenden Rehabilitationszentren für Cochlear Implant-versorgte Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus Deutschland und der Schweiz an.

Das CI
Das Cochlear Implant (CI) ist eine elektrische Innenohrprothese, die es gehörlosen, hochgradig hörgeschädigten  sowie ertaubten Kindern / Jugendlichen und Erwachsenen ermöglicht, hören bzw. wieder hören zu lernen. Mit Hilfe des Implantats und einer sich anschließenden intensiven Hör - und Sprachtherapie in einem dafür spezialisierten Rehabilitationszentrum sind viele der Betroffenen in der Lage, eine weitgehend normale Lautsprachkompetenz zu erlangen oder zu erhalten.

Die Arbeitsgemeinschaft
Um auf dem neusten Wissensstand zu sein, sucht die Arbeitsgemeinschaft die enge Zusammenarbeit mit nahestehenden Wissenschaften der Pädagogik, der Medizin, der Audiologie sowie der Psychologie. Daher werden namhafte Vertreter aus den o.g. Wissenschaftsbereichen zu den jährlich stattfindenden Leitertreffen eingeladen, um über aktuelle Entwicklungen zu referieren. Die regelmäßigen Treffen der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft dienen ebenso dem fachlichen Erfahrungsaustausch als auch der eingehenden Diskussion zu aktuellen Fragen der postoperativen Therapie sowie der schulischen und beruflichen Integration der CI-versorgten Patienten.

Interessenvertretung
Auch versteht sich die Arbeitsgemeinschaft als  Interessenvertretung der CI-versorgten Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen gegenüber der Medizin, der Technik, der Politik, den Krankenkassen und dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen.

Qualitätssicherung
Nur durch eine enge Zusammenarbeit aller an der Cochlear Implant Versorgung beteiligten Fachbereiche ist eine hohe Qualitätssicherung  der postoperativen  Hör-Spracherwerbstherapie sowie auch der Langzeitnachsorge zu gewährleisten. Dies ist auch insofern  bedeutsam, als durch die zunehmend geringeren finanziellen Ressourcen  im Gesundheitswesen die Gefahr besteht, den bisher hohen Qualitätsstandard zum Nachteil der Patienten zu gefährden.

Investition Zukunft
Die CI-Versorgung gehörlos geborener Kinder oder ertaubter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener ist gleichsam eine zukunftsorientierte Investition, weil sich für die Betroffenen völlig neue Lebensperspektiven eröffnen.

Dr. B. Bertram


Konsenspapier der
Arbeitsgemeinschaft Cochlear Implant Rehabilitation (ACIR)
zur
Rehabilitation
                       nach Cochlea Implantat Versorgung                 

verabschiedet am 12.11.2011 in Friedberg/Hessen

 
Die Rehabilitation nach erfolgter uni- bzw. bilateraler Implantation von Cochlea Implantaten (CI) stellt einen unverzichtbareren Bestandteil dieser Versorgung dar (Leitlinien der ADANO 2002, MDS 2004). >>> weiter>>>



    

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